Betriebsversammlung Firma Mahle / St. Michael ob Bleiburg

1.400 Beschäftigte haben an der Betriebsversammlung (Warnstreik) der Firma Mahle in St. Michael ob Bleiburg teilgenommen. Unterstützt wurden sie von Jutta Brandhuber, Regionalgeschäftsführerin Kärnten, GPA-djp und Peter Glawogger, Sekretär, PRO-GE.

Metaller – Warnstreiks in Kärnten flächendeckend

Autozulieferer Mahle ebenso betroffen wie Maschinenbauer Springer

Klagenfurt (APA) – 95 Prozent der metallverarbeitenden Betriebe haben sich in Kärnten am Donnerstag an den Betriebsversammlungen und Warnstreiks beteiligt. Wie Pro-Ge-Chef und Arbeiterkammerpräsident Günter Goach am Freitag gegenüber der APA erklärte, würden die Versammlungen und Warnstreiks auch im südlichsten Bundesland intensiviert. „Gibt es nicht bald ein positives Verhandlungsergebnis, zögern wir nicht, die Streiks auszuweiten“, kündigte der Gewerkschafter an. Weiterlesen

Betriebsversammlung bei Springer in Friesach

Betriebsversammlung bei der Firma Springer in Friesach

Da der Eigentümer Mag. Springer im KV Verhandlungsteam vertreten ist, haben am 12. Oktober vor den Firmentoren eine Informationsveranstaltung mit rund 100 TeilnehmerInnen abgehalten.

„Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind empört. Sie sind zurecht empört über das Verhalten der Arbeitgeberverhandler. Das Angebot von 3,1 % ist eine Beleidigung aller Beschäftigten in der Metallindustrie. Wenn Ausschüttungen von 2,5 Milliarden an die Eigentümer gemacht werden, dass sind 90 % der Gewinne die abgeschöpft wurden, ist es fair und richtig die ArbeitnehmerInnen gerecht zu entlohnen“, so die Regionalgeschäftsführerin der GPA-djp Jutta Brandhuber.

BetriebsrätInnen aus Kärnten bereit auch zu kämpfen

BetriebsrätInnen-Konferenz KärntenRund 110 BetriebsrätInnen aus Kärnten wurden heute über den Verhandlungsverlauf der am 4. Oktober unterbrochenen Kollektivvertragsverhandlung für die rund 165.000 Beschäftigten der Metallindustrie und dem Bergbau informiert. Die BetriebsrätInnen zeigten kein Verständnis für das geringe Zugeständnis der Arbeitgeberseite von 3,1 Prozent an die ArbeitnehmerInnen. Notfalls wäre man auch bereit, Kampfmaßnahmen zu setzen, würden die Beschäftigten weiterhin nicht genügend ernst genommen werden. Weiterlesen